Bauchdeckenstraffung

Bauchdeckenstraffung

Figur betonende Kleidung zu tragen, im Sommer im Bikini am Strand zu liegen und abends im bauchfreien Top zum Tanzen zu gehen - davon träumt wohl fast jede Frau. Doch spielt der Bauch auch mit? Schwangerschaften, eine genetisch bedingte Bindegewebsschwäche oder starkes Abnehmen können dazu führen, dass die Elastizität der Hautdecke verloren geht und eine sogenannte Fettschürze entsteht. Dann hilft auch meist kein Sport mehr.

Eine Bauchdeckenstraffung kann das Problem lösen. Dabei entfernt das Team Pullmann überschüssiges Gewebe und strafft die erschlaffte Haut. So wird alles wieder flach und glatt, die Körpersilhouette verändert sich sehr positiv.
Operation und Ablauf

Operation und Ablauf

Unser Chirurg setzt den Schnitt knapp oberhalb der Schambehaarung. Wir achten darauf, dass die später entstehende Narbe so ästhetisch und unauffällig wie möglich und dann auch von der Kleidung bedeckt sein wird.

Nun löst der Operateur den Hautfettmantel, strafft die Bauchmuskeln und entfernt den Hautüberschuss. Dabei wird der Bauchnabel versetzt, so dass er wieder an der ursprünglichen Stelle sitzt, und alles wird sauber vernäht. Oft macht es Sinn, die Operation mit einer Fettabsaugung, auch an den Hüften, zu kombinieren.

Nach dem Eingriff, der unter Vollnarkose stattfindet, werden Sie für die ersten Tage mit hochgelagertem Oberkörper im Bett liegen, um die gestraffte Bauchdecke nicht unter Spannung zu setzen.
Zwei Übernachtungen in unserer Klinik sind nötig. Dank unseres besonderen Nahtmaterials müssen keine Fäden mehr gezogen werden, sie lösen sich nach einer Weile von selbst auf.

Nach dem Eingriff sollten Sie Ihre Narben mit einer Bepanthen- oder Silikonsalbe behandeln. Zudem bekommen Sie bei der Entlassung ein spezielles Mieder, das Sie sechs Wochen lang tragen sollten. Beides unterstützt die ungestörte Heilung.

Nach der ersten und zweiten Woche kontrollieren wir das Ergebnis in unserer Praxis. Und dann noch einmal nach drei und ein weiteres Mal nach sechs Monaten. In einem ausführlichen Gespräch werden wir Sie genau darüber informieren, was Sie nach der Operation alles tun können, damit das bestmögliche Ergebnis erreicht wird.
Fragen & Antworten

Fragen & Antworten

Bauchdeckenstraffung in Hamburg & Köln

Gibt es medizinische Gründe für eine Bauchdeckenstraffung?
Ja, bei großen Hautüberschüssen nach massiven Gewichtsabnahmen, bei Bauchwand- und Nabelhernien. Auch beim sog. Intertrigo, das bezeichnet das Wundsein innerhalb einander bedeckter Hautfalten, ist eine Bauchdeckenstraffung medizinisch indiziert.

Wann ist die Bauchdeckenstraffung sonst noch angebracht?
Wenn durch einfache Maßnahmen große Fett- oder Hautüberschüsse nicht mehr korrigiert werden können. Sobald die Haut sich so stark ausgedehnt hat, dass sie sich nach Sport, Abnehmen oder einer Fettabsaugung nicht mehr zusammenziehen kann, muss der Überschuss entfernt werden. Sonst wäre das Ergebnis unbefriedigend.

Welche Patienten lassen sich hauptsächlich operieren?
Die Mehrzahl der Patienten der Bauchdeckenstraffung sind Frauen, die nach der Schwangerschaft mit ihrem Bauch unzufrieden sind. Obwohl die Frau nach der Schwangerschaft Sport treibt und ihr ursprüngliches Gewicht erreicht hat, kann der Bauch unattraktiv aussehen. Außerdem können durch eine Schwangerschaft die beiden geraden Bauchmuskeln auseinanderweichen und nach der Geburt nicht wieder zusammenfinden.

Ist das eine Rektusdiastase?
Genau. Im Idealfall liegen die beiden Bauchmuskeln sehr eng beieinander. Bei der Rektusdiastase bildet sich ein Tal zwischen den beiden Bauchmuskeln und kann einen sichtbaren Abstand von etwa 10cm betragen. Dies kann auch zu Schmerzen bei körperlicher Betätigung führen. Dieser Spalt kann mit der Bauchdeckenstraffung zusammen korrigiert werden. In der Medizin wird dieser Eingriff „Raffung der Rektusscheide“ genannt.

Was passiert bei einer Raffung der Rektusscheide?
Die Bauchdecke wird von der Bauchwand bis zum Rippenbogen abpräpariert und die Bauchmuskeln mehrschichtig mit dickeren Fäden vernäht, damit sie nicht mehr auseinanderweichen können.

Also ist die Raffung der Retusscheide mit der Bauchdeckenstraffung erst nach abgeschlossener Familienplanung sinnvoll?
Ja, für den Erhalt des operativen Ergebnisses ist dies sinnvoll. Eine Schwangerschaft wird dadurch natürlich auch nicht gefährdet. Aber es kann sein, dass sich wieder ein Hautüberschuß bildet und der Eingriff ggf. wiederholt werden muss.

Können auch Schwangerschaftsstreifen entfernt werden?
Diejenigen unterhalb des Bauchnabels können entfernt werden. Man kann in der Regel so viel Hautüberschuss entfernen, wie zwischen dem Nabel und dem Schamhügel vorliegt.
Alle Schwangerschaftsstreifen, die sich oberhalb des Nabels befinden, wandern um die Breite des Hautüberschusses nach unten und verbessern sich wesentlich im Erscheinungsbild.

Welche Methoden gibt es?
Es gibt im Prinzip bloß eine Methode. Die Bauchhaut wird von der Bauchwand in Richtung der Rippenbögen abpräpariert und der Gewebeüberschuss wird entfernt. Ob weniger oder mehr Bauchhaut gelöst werden kann, hängt von der Ausprägung der Bauchdeckendeformität ab. Unterschieden wird zwischen einer Unterbauchstraffung und einer vollständigen Bauchstraffung mit Nabeltransfer. Die letzte wird am häufigsten eingesetzt, hier präpariert man bis zum Rippenbogen hoch.

Gibt es verschiedene Hautschnitt-Varianten?
Der Hautschnitt verläuft von der Vorderkante des Beckenknochens bogenförmig abwärts in Richtung Schamhügel und danach auf der anderen Seite wieder symmetrisch hinauf.
Es ist aber auch möglich den Hautschnitt waagerechter oder w-förmig verlaufen zu lassen.
Für die Patienten soll der Hautschnitt hinsichtlich ihrer Unterwäsche oder Bademode von Vorteil sein.

Was passiert mit dem Bauchnabel?
Abhängig davon wie viel Gewebe entfernt wird, wird der Bauchnabel entweder „verschoben“ oder neu inseriert. Wenn nicht mehr als 4 cm Gewebeüberschuss entfernt wird, kann eine sog. „flottierende Nabelplastik“ stattfinden. Ansonsten muss eine „umbilikale Translokation“ durchgeführt werden. Bei der flottierenden Nabelplastik wird der Stiel des Nabels durchtrennt und somit kann er um 4 cm nach unten gezogen werden. Bei der umbilikalen Translokation wird der Nabel aus der ursprünglichen Position herausgelöst und nach der OP in die exakt selbe Stelle in der Bauchhaut neue eingepflanzt.
Natürlich muss man auch beim Nabel auf die Ästhetik achten. Der Bauchnabel muss im Prinzip mit korrigiert werden.

Wird nur Haut oder auch Fettgewebe bei einer Bauchdeckenstraffung entfernt?
Die Haut mit dem darunterliegenden Fettgewebe wird entfernt. Also die gesamte Schicht zwischen Haut und Bauchmuskeln.

Verliere ich durch die OP Gewicht?
Wenn die Operation zur Korrektur eines Fettbauches dient, kann man durchaus mit einem Gewichtsverlust von 1 - 2 Kilogramm rechnen.
Wenn mit der Bauchdeckenstraffung bloß der Hautüberschuss nach einer starken Gewichtsabnahme korrigiert werden soll, fällt der Gewichtsverlust natürlich geringer aus.

Kann eine Bauchdeckenstraffung durch eine Fettabsaugung am Bauch ersetzt werden?
Eine Fettabsaugung kann eine Bauchdeckenstraffung ersetzen, wenn lediglich Fettüberschuss und kein Hautüberschuss besteht. Es muss trotzdem geprüft werden, ob sich die Haut nach der Fettabsaugung an die neuen Volumenverhältnisse anpasst. Wenn das nicht der Fall ist, kann der Hautüberschuss nur durch eine Bauchdeckenstraffung korrigiert werden.

Gibt es andere operative Alternativen zur Bauchdeckenstraffung?
Neben der begleitenden Fettabsaugung können auch Straffungsmaßnahmen getroffen werden, die den Bauchumfang verkleinern und die Taille betonen.

Wie sieht die Narbe nach der Bauchdeckenstraffung aus?
Der Wundverschluss erfolgt immer unter einer Spannung. Deswegen ist die Narbe etwas breiter und nicht zart oder dünn. Es ist möglich nach etwa einem Jahr eine Narbenkorrektur in lokaler Anästhesie durchzuführen.

Was passiert bei einer moderaten Gewichtszunahme nach der OP?
Nach dem Eingriff kann man am Bauch ab- und zunehmen, ohne dass es zu Unförmigkeit kommt.

Von welcher Dauer ist das Ergebnis?
Das Ergebnis der Bauchdeckenstraffung ist von sehr langer Dauer, wenn es zu keinen weiteren starken Gewichtsschwankungen kommt.

Was bedeutet Bodylifting?
Bodylifting (engl.) bezeichnet eine Straffungsoperation, die nach einer starken Gewichtsabnahme notwendig ist. Also Straffung der Oberarme und Oberschenkel, des Rückens, des Bauches und des Gesäßes. Der Terminus wird im deutschen Sprachgebrauch für die gemeinsame Operation einer Bauchdecken- und Gesäßstraffung verwendet.

Gibt es verschiedene Methoden des Gesäßliftings?
Es gibt im Prinzip nur eine Methode. Im Bereich des Rückens wird eine v-förmige Hautinzision durchgeführt. Die Haut wird bis zur Muskelfaszie abgelöst, der Hautüberschuss wird nach oben gestreift und abgeschnitten. Zu der gewünschten Anhebung des Gesäßes kann man auch eine Formkorrektur vornehmen. Mit Hilfe von Dermislappenplastiken und / oder Eigenfetttransplantationen kann man das Gesäß ästhetisch runden. Formkorrekturen können auch mit Implantaten erreicht werden.

Wie ist der Narbenverlauf?
Bei der Gesäßstraffung verläuft die Narbe auf Höhe des Beckenkammes und von beiden Seiten seitwärts oben in Richtung der Gesäßspalte. Die Narbe ist v-förmig.

Wie lange hält das Gefäßlifting an?
Durch die Schwerkraft kann es beim Gesäß durchaus zu einer Absenkung kommen.
Somit kann es sein, dass der Eingriff nach 10 Jahren wiederholt werden muss.

Wann ist ein Bodylifting möglich?
Eine Kombinationsoperation von Bauchdecken- und Gesäßstraffung ist abhängig von der körperlichen Verfassung des Patienten. Um die OP mit geringem Risiko zu überstehen, wird nur bei jüngeren Patienten dieser Eingriff durchgeführt. Um den Patienten nicht zu überfordern, empfiehlt es sich eher zweizeitig vorzugehen.

Wie lange dauert die OP?
Die Bauchdeckenstraffung dauert zwischen 1,5 – 2,5 Stunden, die Gesäßstraffung ca. 1,5 - 3 Stunden und der kombinierte Eingriff dauert etwa 4 - 5 Stunden.

Wird die OP in Vollnarkose durchgeführt?
Ja. Es handelt sich um eine große Operation mit einer großen Wundfläche. Deswegen wird die Bauchdecken- und Gesäßstraffung grundsätzlich in Allgemeinanästhesie durchgeführt.

Wie lange bleibt man im Krankenhaus?
Zwischen 1 bis 2 Nächten sollte man im Krankenhaus bleiben.

Muss ich mich nach der OP schonen und wie lange?
Nach einer bloßen Gewebeüberschuss-Entfernung bei einer Bauchdeckenstraffung wird keine besonders lange Schonzeit verlangt. Nachdem die Wunde abgeheilt ist und die Nähte nach 2 bis 3 Wochen entfernt wurden, kann man sich wieder normal bewegen. Sobald eine Raffung der Rektusscheide durchgeführt wurde, fällt die Schonzeit deutlich länger aus. Außerdem muss man für drei Monate auf das Heben von Gewichten ab 10 Kilogramm verzichten und ein Stützmieder für 6 Wochen tragen.
Nach einer Gesäßstraffung sollte man 2 Wochen vermeiden sich hinzusetzen. Sonst könnten die Verankerungsnähte reißen und die Narbenbildung verstärkt sich. Stehen und auf Rücken oder Bauch liegen ist kein Problem.
Allgemein sollte man sich soweit es nur geht in den ersten zwei Wochen schonen, was Bewegungen und Kraftakte betrifft.

Muss man nach der OP Kompressionswäsche tragen?
Ja. Nach einer Bauchdeckenstraffung oder Gesäßstraffung sollte der Patient für insgesamt 6 Wochen ein Mieder tragen.

Können Komplikationen oder Risiken auftreten?
Die Nachblutung ist bei der Bauchdeckenstraffung das häufigste Risiko, da es sich um eine OP mit einer besonders großen Wundfläche handelt. Außerdem kann es zu Wundheilungsstörungen kommen, wenn die Haut zu stark gespannt wird. Im schlimmsten Fall können Hautareale absterben. Des Weiteren kann es zum Austritt von Wundsekret und Lymphflüssigkeit in einen Hohlraum kommen. Diese so genannten Serome sind aber nicht gefährlich und können punktiert werden.

Kann sich die Wunde infizieren?
Durch die große Wundfläche kann es während der OP immer zu einer Infektion kommen.
Um das Risiko einer Infektion zu minimieren, werden nach der OP routinemäßige Antibiotika verabreicht.

Gibt es ästhetische Komplikationen?
Ästhetische Komplikationen (z.B. Asymmetrie) gibt es nach einer korrekt durchgeführten OP äußerst selten. Bei einer Entfernung von sehr viel Gewebeüberschuss ist es schwierig, die Spannungen beiderseits völlig symmetrisch zu gestalten. Nach 12 Monaten kann dies aber nachkorrigiert werden.

Wie viel kostet die Bauchdeckenstraffung, ein Gesäßlifting oder der kombinierte Eingriff?
Eine Bauchdeckenstraffung oder ein Gesäßlifting kosten zwischen 4.500 Euro und 10000 Euro. Es kommt darauf an, wie viel operiert werden muss. Eine kombinierte OP ist dementsprechend teurer.