Vibrationsfettabsaugung in Tumeszenztechnik

Vibrationsfettabsaugung in Tumeszenztechnik

Wir wenden in der Regel ein kombiniertes Spezialverfahren an. Dazu spritzen wir eine spezielle Lösung, die „Tumeszenzflüssigkeit“, in das zu behandelnde Areal. Darüber hinaus kommen Vibrationskanülen zum Einsatz. Diese dünnen Absaugröhren schwingen ein wenig, bewegen sich automatisch in kurzen Abständen eins bis zwei Millimeter hin und her. Auf diese Weise werden die Fettzellen sanft herausgerüttelt, und dabei wird das restliche Gewebe geschont. Außerdem entstehen kaum Blutergüsse, und alles verheilt rascher. Ein großer Entwicklungsschritt, um höchste kosmetische Ansprüche zu befriedigen und es dem Patienten so schnell wie möglich wieder gutgehen zu lassen.
Operation und Ablauf

Operation und Ablauf

Zunächst injizieren unsere Chirurgen die „Tumeszenzflüssigkeit“, ein Gemisch aus Kochsalzlösung, Natriumbicarbonat, Adrenalin und Prilocain. Die Mixtur betäubt das Gewebe und weicht das Fett auf. Zusätzlich verengt sie die Gefäße, so dass es nur wenig blutet. Auch Nerven und Lymphbahnen werden damit geschont.

Dann saugen wir über nur drei Millimeter lange Schnitte das überschüssige Fett mit den Vibrationskanülen ab. Dabei bearbeitet der Arzt die oberflächliche Lederhautschicht von unten – so wird zudem ein Schrumpfungseffekt der Haut erreicht. Mit dieser Methode der „superficial liposuction“ lässt sich sehr genau vorgehen, deshalb werden sehr gute Ergebnisse erzielt. Zusätzlicher Effekt: Die Hautstruktur verbessert sich insgesamt, auch Orangenhaut wird glatter und weicher. Die kleinen Schnitte, die fein vernäht werden, legen wir, wo immer es geht, in die natürlichen Hautfalten - so sind die Narben später nicht zu sehen.

Der Eingriff ist üblicherweise ambulant. Als Betäubung reicht es meist, die „Tumeszenzflüssigkeit“ zu verabreichen; bei Bedarf können wir Sie aber auch in einen Dämmerschlaf versetzen. Je nach abgesaugtem Gebiet empfehlen wir Ihnen, nach der Operation einige Wochen lang eine spezielles Mieder zu tragen.