Auffüllung

Auffüllung

Obwohl in den meisten Fällen Männer davon betroffen sind, gibt es auch bei Frauen den erblich bedingten (androgenetischen) Haarausfall. Grund dafür ist eine in den Genen verankerte Überempfindlichkeit des Haares gegenüber dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron, das auch in geringen Mengen im weiblichen Körper produziert wird. Es schädigt dann die Wurzeln der Keratinfäden - ihre Wachstumsphase wird verkürzt. Die Folge: Im Laufe der Zeit sprießt es spärlicher, langfristig kann es sogar zum kompletten Ausfall kommen.

Abhilfe schafft eine Transplantation. Gerade bei Frauen bringt die Eigenhaarverpflanzung meist hervorragende Ergebnisse, weil der Haarausfall meist begrenzt ist, also üblicherweise reichlich Spende-Areale vorhanden sind.
Operation und Ablauf

Operation und Ablauf

Die Haarstransplantation ist die mikrochirurgische Verpflanzung zahlreicher kleiner Gruppen von Haarwurzeln. Sie wird ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Zunächst entnimmt der Operateur Haut mit Wurzeln aus noch dicht bewachsenen Stellen der Kopfhaut. Dann zerlegt er sie unter dem Mikroskop in Mikrotransplantate mit jeweils wenigen oder sogar einzelnen Wurzeln. Diese kleinen Gewebestücke setzt er nun in Implantationskanäle, die er auf den ausgedünnten oder kahlen Stellen geschaffen hat. Diese Kanäle liegen so dicht wie möglich beieinander, damit eine hohe Haardichte entsteht.

Die kleinen Wunden sind nach wenigen Tagen verheilt. Bereits nach drei Monaten können Sie im „aufgeforsteten“ Gebiet gesunde und kräftige Haare sprießen sehen. Und die bleiben Ihnen dort solange erhalten, wie sie auch an ihrem Ursprungsort gediehen wären.